Wer sen mir?
Wer sind wir?
Michael „Diebo“ Diebold
Exilschwabe im besten Alter. Lebt mit Frau, 3 Kindern und 2 Hunden in der griechischen Hauptstadt Athen und verdient dort Geld. Nebenher schwätzt und schreibt er schwäbisch und macht Musik. Wer isch des?
Wer des isch:
Dr Herr Diebold kommt von’dr Oschtalb aus Oala, hoißt eigentlich Michael ond seine beschde Freind sagad au Diebo zu dem Kerle. Sack ond Asche, er isch en seine Fuffziger, aber deswäga koi bissle gscheiter oder gsetzter. Sogar a Buch hodder inzwischa gschrieba, des hoißt "Schneiders Paradies" ond mr ka's kaufa.
Läba duad’r grad en Athen, was net grad Schwäbisch klengt ond au net grad om’s Eck von dr Oschtalb isch. Do hockt’r so onda an dr Akropolis (okay, en Sichtweide, net ganz am Fuaß vo dene Schtoi, aber scho ganz näch) ond schafft, weil sei Frau ond seine drei Kender wellat ja ebbas zom Beißa han. Ond au Schbielzeig, Compuder ond Pläistäischns, was zom Aziaga (vor ellem d’Frau).
En Athen schwätzd’ma Griechisch. Wenn’ma des net ka, na halt Englisch oder Deitsch. Hochdeitsch abr. Ond als Schwob isch des uff jeden Fall a Fremdsproch. Ond weil dr Herr Diebold jetzt scho seit zwanzig Johr weg isch ausm Ländle, schwätzt au sei Familie koi Schwäbisch. Ganz alloi isch’r drhoim mit seim Dialekt.
Aber weil’r net heila will, hot’r sich ieberlegt, wia’r sei Sproch pfläga ka. Ha am beschta mit Liadla. Ond damit au dia, wo koi Schwäbisch kenna, Spass drbei hen, sen zumindescht dia Liadla bekannd.
Klasse dass’ma heit so ruckizucki mi’m Fliager onderwägs sei ka, drom kommt dr Herr Diebold recht oft hoim ens Schwobaländle. Da hoggad na schon seine Kollega ond wartad, dass’se mit’m Muisigg macha kenna.
Ond des nennt sich dann „Herr Diebold und Kollegen sengat schwäbischen Unsinn in bekannten Melodien“ (warom des jetzt Hochdeitsch isch, woiß eigentlich koiner…)
Miha Spilek
Schwäbischer Slowene im besten Alter. Ist Inhaber einer Musikschule und bekannter Aalener Gitarrist. Langjährige Live- und Studio-erfahrung u.a. mit Baby Müller und Pink Melone. Aktuelle CD: "All my Lovings". Wer isch des?
Wer des isch:
1973:
- Erster Kontakt und Unterricht auf klassischer Gitarre
1976:
- Weiterbildung auf der E-Gitarre und bis 1979 Gitarrist in Schul- und Spassbands
1980:
- Gründung der Jazz-Fusion-Band „Sietch Tabr“
1981:
- Einstieg in die Aalener Band „Jigsaw Puzzle“
- Erste Studio-Erfahrungen
- Konzerte quer durch Deutschland
1984:
- Namensänderung von „Jigsaw Puzzle“ in „Baby Müller“
- Veröffentlichung einer L.P. und einer Single
- Konzertreisen durch ehemaliges Jugoslawien, England, Frankreich und Deutschland
- Aufnahme einer Maxi-Picture-Disc und einer weiteren Single
- Gema Mitglied
Seit 1985:
- Weiterbildung in Harmonielehre, Jazz, Improvisation und klassischer Gitarre
- Beruficher Anfang als selbstständiger Gitarrenlehrer
1988:
- Mitbegründer der Coverband „Pink Melone“
- Tourneen durch Ost und Westdeutschland sowie Österreich
1990:
- Eröffnung der Musikschule Spilek in Aalen City
1991:
- Aufnahme einer Live-CD mit Pink Melone
1992:
- Vergrößerung der Musikschule Spilek und Umzug in die Rombacherstr. 16, in Aalen
1993:
- Einstieg in das Bandprojekt „Special Guests“
- Mehrere Studioaufnahmen und eine Studio CD
- Konzerte in Deutschland und Ungarn
1995:
- Bescheinigung des Kultusministeriums Baden-Württemberg zur Musikschule, mit ordnungsgemäßer Vorbereitung auf einen Musikerberuf bzw. Aufnahme zur Musikhochschule
1996:
- Umzug der Musikschule in die Rombacherstraße 12
- Erweiterung des Ausbildungsangebots
1997:
- Gründung der Rock-Pop Band „Anything“
1998:
- CD Mitschnitt mit dem Chor „Ton-Art“ mit Begleitband
1999:
- Aufnahme der Studio CD „arond the music“ mit Anything
- Auftritte in Clubs und Festivals
2000:
- Mitglied im Tonkünstlerverband Baden-Württemberg
- CD Mitschnitt mit dem Chor „Ton-Art“ mit Begleitband
2001:
- Gitarrist bei der „Andreas T. Bundy Big Band“
2002:
- Mitglied im bdpm (Bundesverband Deutscher Privatmusikschulen e.V.)
- Kooperation mit dem Musikverein AA-Westhausen mit Musikalischer Ausbildung
2003:
- Veranstaltung des Benefts-Rock-Konzerts für die Karl-Heinz-Böhm Stiftung „Menschen für Menschen“
2004:
- CD Aufnahme mit der „Andreas T. Bundy Big Band“
2006:
- Aufnahme der 2. Studio CD mit Anything („Anything can happen”)
2007:
- Revivalconcert mit „Baby Müller”/ Aalener Rathausplatz
2008:
- Wiederbelebung der „Sietch Tabr Band“
2009:
- Mit „The Sietch Tabr Band” als Begleitband für Michael Diebold und Kollegen tätig (Schwäbischer Unsinn in bekannten Melodien)
- Mit „Anything“ auf Ebe Wagner`s CD „Hits der Ostalb“ vertreten
2010:
- 20-jähriges Jubiläum der Musikschule Spilek
Alfred "Don Alfredo" Krauss
Der Ur-Aalener Schwabe im besten Alter ist selbständig und tanzt im Aalener Gesellschaftsleben auf vielen Hochzeiten. Der Mann am Bass sieht Musik als Ausgleich und ist einer der Besten an seinem Instrument. Wer isch des?
Wer des isch:
Don Alfredo Krauss ist waschechter Oalamer. Mit der heimatlichen Scholle verbunden, führt er seine Geschäfte und lebt mit seiner Familie in der ehemaligen freien Reichsstadt, in direkter kirchlicher Nachbarschaft.
Über sich und sein Privatleben lässt er nicht so viel raus. Wenn er was rauslässt, so sind das sehr groovige, rhythmische und tiefe Töne am Bass. Er ist für den funkigen Jazz im schwäbischen Unsinn verantwortlich, denn das ist seine musikalische Herkunft.
Er reist gern und viel, und je nachdem wo er gerade war, schlüpft er mal in die Rolle von Don Alfredo oder gibt den Al Faryd. Für uns aber immer Mr. Bassman!
Wenn es ihm seine Zeit erlaubt, fährt er schnelle Autos und Motorräder. Dass er gern brettert, beweist er sommers in den Wellen und winters im Schnee. Und die dritte Sorte Bretter, auf denen er gern steht, sind die Bühnenbretter mit den Kollegen vom schwäbischa Osenn.
Josoa Kohn
Noch ein Aalener Urgestein im besten Schwabenalter. Schlagzeuglehrer und gefragter Sessionmusiker. Stilsicher in allen musikalischen Richtungen. Kaum eine Band der Region, die in der Vergangenheit nicht auf seinen Groove gebaut hat. Wer isch des?
Wer des isch:
Josoa Kohn lebt mit seiner Frau, seinem Sohn und der Familienkatze auf dem legendären Galgenberg. Er betreibt seit 1999 seine eigene Schlagzeugschule „dr.Ums“. Wenn er mal nicht mit seinen Kollegen auf Tour ist, geht er gern Bogenschiessen oder bastelt an seinem alten Roller in seiner Werkstatt. Für den typischen Sound bei den Kollegen benutzt er Latin Rods der Firma "rhythm help". Dank auch an Andi von "New Era Streetwear & Boardsport" für seine Unterstützung.

